Der Verkauf eines Unternehmens ist ein komplexer und ebenso langwieriger Prozess. Sowohl rechtlich als auch steuerlich gibt es diverse Punkte zu beachten. Eine gründliche Vorbereitung ist also essenziell, um die Risiken für Verkäufer und Käufer minimal zu halten.

Bereits früh im Prozess des Verkaufs, ist es ratsam einen Experten hinzuzuziehen, um den Abschluss möglichst gewinnbringend zu vollziehen. Ebenso wichtig vor dem Verkauf können Unternehmens-aufwertende Maßnahmen sein. Diese sorgen für eine Gewinnmaximierung beim Verkauf. Beispiele dafür sollen im Folgenden genannt werden:

 

5 Beispiele für Unternehmens-aufwertende Maßnahmen:

  1. Kundenbindung
  2. Unternehmensstrategie Skizzieren
  3. Klug investieren
  4. Alle Parteien mit einbeziehen
  5. Den Überblick behalten

Kundenbindung vor dem Verkauf des Unternehmens:

Ein wichtiger Punkt ist die Kundenbindung. Durch einen engen Kundenkontakt und Transparenz über die bestehenden Verträge für alle Beteiligten werden Risiken minimiert. Für einen potenziellen Käufer bietet es Sicherheit, wenn er weiß, dass die Kunden des Unternehmens einen Wechsel der Geschäftsführung als unerheblich ansehen. Deshalb ist es wichtig, vor dem Verkauf Verträge mit Kunden abzuschließen und auch zu übernehmende Mitarbeiter mit in die Kundenbindung einzubeziehen.

Skizzieren einer Unternehmensstrategie:

Bei einer Geschäftsübernahme wird der Betrieb in der Regel nicht auf dieselbe Art und Weise weitergeführt. Deshalb ist es wichtig einem Kaufinteressenten zu zeigen, welches Potenzial in dem Unternehmen steckt. Ein Unternehmen ist nämlich mehr als nur der reine Vermögenswert. Ein Unternehmen ist eine Vision, die man mit den richtigen Anpassungen erreichen kann. Somit sollte vorab erörtert werden, welche Möglichkeiten sich mit dem Kauf eröffnen und in welche Richtungen sich die Investition entwickeln könnte.

Investitionen vor dem Verkauf eines Unternehmens:

Eine Investition vor dem Verkauf eines Unternehmens erscheint im ersten Moment fraglich. Jedoch können schon mit kleinen Investitionen wie zum Beispiel neue Büroausstattung den Wert eines Unternehmens steigern. Im Prozess des Verkaufs sollte sich ein Geschäft von seiner besten Seite zeigen. Wertsteigernd sind nicht nur mögliche Potenziale und große Kunden, sondern auch moderne Ausstattung und Anlagen für eine zukunftsorientierte Gestaltung des Unternehmens.

Abhängigkeiten beim Verkauf eines Unternehmens:

Eine Frage, die sich bei möglichen Käufern stellt: Was passiert, wenn die alte Geschäftsführung nicht mehr da ist? Werden Zulieferer und Kunden eine neue Geschäftsführung akzeptieren und wie viel Fachwissen hat die Leitung des Unternehmens? Um diese Risiken zu minimieren, empfiehlt es sich Mitarbeiter die übernommen werden in betrieblich relevantes Wissen einzuführen. Außerdem ist es sinnvoll, eine weitere Führungsebene aufzubauen, die weiß wie die Prozesse im Unternehmen ablaufen.

Dokumentation beim Verkauf eines Unternehmens:

Innerhalb eines Betriebes sind Verantwortlichkeiten bekannt und die Koordinierung erfolgt flexibel. Für externe Personen ist es jedoch schwierig, alle Prozesse und Kommunikationswege nachzuvollziehen. Aus diesem Grund bietet es sich an ein Organigramm des Unternehmens zu erstellen, welche alle internen Abhängigkeiten, Kommunikationswege und Verantwortlichkeiten skizziert. Diese Maßnahme verschafft möglichen Käufern einen schnellen Überblick und kann so Unklarheiten minimieren.

 

Fachwissen zur bestmöglichen Wertsteigerung Ihres Unternehmens:

Es gibt diverse Möglichkeiten, sein Unternehmen für einen Verkauf fit zu machen. Dass diese oft nicht gleich ersichtlich sind, haben wir ihnen in diesem Artikel gezeigt. Sie möchten mehr nützliche Tipps und Informationen zum Verkauf Ihres Unternehmens erhalten? Dann kontaktieren Sie uns gerne über das Kontaktformular. Unsere Steuerberater und Rechtsanwälte stehen Ihnen mit bestem Wissen zur Verfügung.

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